Immer stärker werdende Stürme, eine zunehmende Gewitterhäufigkeit und erhebliche Schneefälle fordern Jahr für Jahr die Peripherie von Photovoltaikanlagen heraus und erhöhen das Schadenrisiko.
Technisch gesehen sind Photovoltaikanlagen zwar von hoher Qualität und Belastbarkeit, jedoch schaffen es äußere Einwirkungen immer wieder, eine Photovoltaikanlage zu zerstören oder zu beschädigen.
Damit die Investition in eine Photovoltaikanlage langfristig gesichert ist und bleibt, sollte jeder Besitzer eine Photovoltaikversicherung abschließen.
Was grundlegend über eine Photovoltaikversicherung versichert ist, möchten wir Ihnen im folgenden Beitrag etwas näher bringen…
Leistungsschutz
- Brand, Blitzschlag, Explosion sowie Schwelen, Glimmen, Sengen, Glühen oder Implosion
- Kurzschluss, Überspannung, Induktion
- Wasser, Feuchtigkeit, Überschwemmung
- Raub, Diebstahl, Einbruchdiebstahl, Sabotage, Vandalismus
- Bedienungsfehler, Ungeschicklichkeit, Fahrlässigkeit
- Naturereignisse wie z. B. Sturm, Blitz, Hagel, Schneedruck, Frost
- Material-, Konstruktions- und Ausführungsfehler
- Höhere Gewalt
- Tierverbiss (z. B. Marder)
Antragstellung
Bei Antragstellung ist zu beachten, dass die Photovoltaikversicherer unterschiedlichste Anforderungen an die zu versichernde Anlage haben. Neben den Fragen zu Anlagenart, Montageort und Hersteller, werden auch technische Fragen, wie z. B. zu Blitzschutzvorrichtungen und die Einhaltung zur VDE-Normen gestellt. Da fehlerhafte Angaben dazu führen, dass der Versicherungsschutz teilweise oder gar gänzlich gefährdet ist, sollte wenn möglich auf solch eine Antragstellung verzichtet werden oder alternativ mit dem Solarteur durchgeführt werden.
